Mietwucherportal: Verwaltung setzt Forderung von DIE LINKE/Die PARTEI doch noch um

Mietwucherportal: Verwaltung setzt Forderung von DIE LINKE/Die PARTEI doch noch um

Zu der Ankündigung von Bürgermeister Gerwin Stöcken, ein Meldeformular für überhöhte Mieten nach Vorbild der Städte Frankfurt und Hamburg einzurichten, erklärt Ratsmitglied Björn Thoroe, Vorsitzender der Ratsfraktion DIE LINKE/Die PARTEI:

„Wir freuen uns sehr und danken Bürgermeister Stöcken dafür, dass unser Antrag, ein Meldeportal für Mietwucher nach dem Vorbild Frankfurts in Kiel einzurichten, nun doch von der Stadt Kiel umgesetzt werden wird!“.

Noch im Mai dieses Jahres hatte der Sozialausschuss einen entsprechenden Antrag der Fraktion aus dem Herbst 2025 endgültig abgelehnt.

Thoroe verlangt zusätzlich aber auch ein proaktives Handeln der Stadt:
„Besonders bei Neuvermietungen tritt das Phänomen illegal hoher Mieten in Kiel verstärkt auf. Bloßes Abwarten, dass sich betroffene Mieter*innen von selbst melden, reicht da nicht aus. Insbesondere in Anbetracht der auch ohne Mietwucher schon frustrierenden Lage auf dem Kieler Mietmarkt. Deshalb fordere ich die Stadt auf, proaktiv in Immobilienportalen nach zu hohen Angeboten zu suchen. Die vor kurzem von der Bundesregierung in den Bundestag eingebrachte Änderung des Mietrechts wird es zudem bald massiv erleichtern auch gegen möblierte Angebote vorzugehen. Dies sollte die Verwaltung der Stadt Kiel dann auch nutzen, um ihre Bevölkerung vor Miethaien zu schützen!“

Florian Jansen

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