Röntgenklinik Gaarden: Ein Schritt in die richtige Richtung

Röntgenklinik Gaarden: Ein Schritt in die richtige Richtung

Zur neu geschaffenen Aufenthaltsfläche an der ehemaligen Röntgenklinik in Kiel-Gaarden erklärt Ratsmitglied Ove Schröter, Fraktion DIE LINKE/Die PARTEI:

„Wir begrüßen die Einrichtung der neuen Aufenthaltsmöglichkeit in Kiel-Gaarden ausdrücklich. Unsere Fraktion fordert schon lange Drogenkonsumräume mit angeschlossenem Kontaktladen für die beiden Hotspots am Kieler Ost- und Westufer. Hierfür werden wir uns auch weiterhin einsetzen. Aber dass hier nun mit der neuen Aufenthaltsfläche scheinbar ein politischer Wandel innerhalb der Stadt stattgefunden hat und nun auch in Gaarden ein Hilfsangebot geschaffen wurde, ist ein mehr als positives Signal. Umso bedauerlicher ist es, dass die ehemalige Röntgenklinik nicht schon deutlich früher für diesen Zweck genutzt wurde. Aus unserer Sicht wurde das Potenzial des Standorts über einen langen Zeitraum nicht genutzt. Auch die bisherige Übergangslösung war aus unserer Sicht keine angemessene Antwort auf die Herausforderungen vor Ort, sondern eher ein Versuch, Probleme aus dem Sichtfeld verschwinden zu lassen und so unter den Teppich zu kehren.“

Der drogen- und suchtpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE/Die PARTEI, Florian Wrobel, ergänzt:

„Wir hoffen, dass dem neuen Oberbürgermeister und den anderen Verantwortlichen bewusst ist, dass diese Maßnahme nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Lösung für den Kieler Osten sein kann. Der nächste wäre aus unserer Sicht die Einrichtung eines Drogenkonsumraums auch im Kieler Osten. Gleichzeitig muss der geplante Drogenkonsumraum im Kieler Westen nun endlich zügig umgesetzt werden. Weitere Verzögerungen darf es nicht geben.“

Florian Jansen

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