Solidarität mit der Alevitischen Gemeinde Kiel

Solidarität mit der Alevitischen Gemeinde Kiel

Die Ratsfraktion DIE LINKE/Die PARTEI ist bestürzt über die Schändungen alevitischer Grabstätten auf dem Kieler Südfriedhof.

Ratsmitglied Ayse Fehimli erklärt dazu:
Wir verurteilen diese abscheuliche Tat auf das Schärfste. Die Schändung von Gräbern ist nicht nur ein Angriff auf die Würde der Verstorbenen und ihrer Angehörigen, sondern auch ein Angriff auf die Werte des respektvollen Zusammenlebens in unserer Gesellschaft. Wenn sich solche Angriffe wie in diesem Fall auch noch gezielt gegen Minderheiten richten, verletzen sie zusätzlich auch das Sicherheitsgefühl ganzer Gemeinschaften und wiegen dadurch umso schwerer!“

Gerade vor dem Hintergrund der historischen Erfahrungen von Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt gegenüber Alevitinnen und Aleviten löst dieser Vorfall zusätzliches Entsetzen aus. Deshalb darf eine solche Tat nicht als bloße Sachbeschädigung betrachtet werden. Sie muss umfassend aufgeklärt und ihre möglichen politischen oder menschenfeindlichen Hintergründe konsequent untersucht werden.

Fraktionsvorsitzender Björn Thoroe erklärt der Alevitischen Gemeinde Kiel die uneingeschränkte Solidarität der Ratsfraktion DIE LINKE/Die PARTEI:
„In dieser schwierigen Zeit stehen wir fest an ihrer Seite. Unsere Unterstützung gilt allen Betroffenen sowie der gesamten alevitischen Gemeinschaft.
Wir fordern die zuständigen Behörden und Ermittlungsstellen auf, alles Notwendige zu unternehmen, um die Verantwortlichen schnell zu ermitteln und weitere Übergriffe zu verhindern. Der Schutz von Minderheiten in unserer Gesellschaft ist eine Aufgabe, die uns alle angeht!“

Und Ratsmitglied Ove Schröter ergänzt:
„Unsere Solidarität wird nicht mit dieser Erklärung enden. Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten und die Alevitische Gemeinde Kiel auch künftig unterstützen.“

Florian Jansen

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